BACHBALLADEN“


Wanderers Nachtlied“

Johann Wolfgang von Goethe

Sinfonia in g

Johann Sebastian Bach

An den Mond“

Johann Wolfgang von Goethe

Nocturne cis-moll

Frédéric Chopin

Prometheus“

Johann Wolfgang von Goethe

Courante engl. Suite e-moll

Johann Wolfgang von Goethe

Der Zauberlehrling“

Johann Wolfgang von Goethe

Preludio engl. Suite e-moll

Johann Sebastian Bach

Die Bürgschaft“

Friedrich Schiller

Gigue engl. Suite e-moll

Johann Sebastian Bach

Der Erlkönig“

Johann Wolfgang von Goethe

Edward“

Carl Loewe

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Sarabande engl. Suite e-moll

Johann Sebastian Bach

Die gegeißelte Psyche“

Konrad Ferdinand Meyer

Sinfonia d-moll

Johann Sebastian Bach

Die Füsse im Feuer“

Konrad Ferdinand Meyer

Nocturne e-moll

Frédéric Chopin

Der Ohrwurm“

Joachim Ringelnatz

Für Elise

Ludwig van Beethoven

Passepied engl. Suite e-moll

Johann Sebastian Bach

Kennst du das Land, wo...“

Johann Wolfgang von Goethe

Präludium C-Dur WK I

Johann Sebastian Bach

Der Taucher“

Friedrich Schiller

El Amor y la Muerte

Enrique Granados

Das Göttliche“

Johann Wolfgang von Goethe

Allemande

Johann Sebastian Bach



Das von den beiden Künstlern gemeinsam erarbeitete Programm Bachballaden führt Klavierwerke von Johann Sebastian Bach, Frédéric Chopin und Enrique Granados mit Gedichten von Johann Wolfgang von Goethe, Friedrich Schiller und Conrad Ferdinand Meyer zusammen. Das aus dieser Begegnung entstehende Zwiegespräch zwischen Dichtung und Musik ist dabei durchaus von Gegensätzen geprägt: Einem anfänglichen Zustand des harmonischen Schwelgens, etwa in Goethes „An den Mond“ wird jäh der revoltierende Geist des Prometheus entgegengestellt. Der scharfe Blick in abgründige Tiefen des menschlichen Charakters, schauerlich im „Erlkönig“, erhaben im „Taucher“, wird dabei ebenso wenig gescheut wie die ironische Brechung, bevor am Ende doch die Sehnsucht nach dem reinen Guten ausgesprochen wird. Die Musik fungiert dabei als Kommentatorin und Bindeglied zugleich und gestaltet aus den einzelnen Texten eine große Erzählung, die nichts weniger will, als den Menschen darzustellen – im Widerspruch und in sehr unterschiedlichen Tönen.

Kritiken siehe Presse